Zeitschriften wirken intensiv, weil lesen eine exklusive Tätigkeit ist

Am Beispiel der Studie «3 × 3 Argumente für Print» des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger lässt sich aufzeigen, wie intensiv, präzis und nachhaltig Publikumszeitschriften wirken.

Zeitschriften sind lange sichtbar

Print wirkt nachhaltig, weil es mit grosser Effizienz stabile Depoteffekte erzeugt.

Zeitschriften bleiben über lange Zeiträume im Haushalt und werden gern präsentiert, zum Beispiel auf dem Couchtisch im Wohnzimmer. Daraus folgen zwei bemerkenswerte Erkenntnisse über Anzeigen in Publikumszeitschriften: Zum einen scheinen Zeitschriften ein Statussymbol zu sein, sie haben soziale Autorität. Das ist gut für die Wirkungsqualität der darin enthaltenen Anzeigen.

Zum anderen haben sie damit Gelegenheit, viele weitere Kontakte einzusammeln. Und das ist gut für die Wirkungsquantität der darin enthaltenen Anzeigen.

Print bringt Klicks

Print wirkt präzise, weil Zeitschriften ihre Leser ziel­gerichtet ins Internet bringen.

Das Internet spielt eine zentrale Rolle bei vielen privaten Kaufentscheidungen und hat damit für viele Werbetreibende grosse Bedeutung fürs Marketing. Im digitalen Zeitalter muss sich jede Mediengattung danach fragen lassen, wie viele Menschen sie online zum Kunden bringt.

Durchschnittlich besuchen 39% der Beachter einer Anzeige mit Produktinteresse die entsprechende Seite des Herstellers oder Produkts im Internet. Anzeigen in Publikumszeitschriften haben also einen sehr starken Drive to Web.

Konzentration auf das Wesentliche

Print wirkt intensiv, weil sich die Leser zu 87% ausschliesslich auf die Zeitschrift konzentrieren.

Medien sind im Alltag unserer Gesellschaft allgegenwärtig, es gibt kaum Momente ohne ihre Präsenz – und ohne die darin enthaltene Werbung. Die Frage ist, wie konzentriert das Medium genutzt wird, wie ausschliesslich oder wie sehr nur nebenbei.

Mit kaum einem anderen Medium beschäftigen sich Menschen so intensiv wie mit Zeitschriften. Nur 13% konzentrieren sich nicht alleine darauf, das heisst: 87% der Nutzer konzentrieren sich ausschliesslich auf die Zeitschrift. Beim Fernsehen sind das nur 49%.

Spielfilmlänge für Print

Print wirkt intensiv, weil die Leser ihre Zeitschriften mehrfach zur Hand nehmen.

Für das Lesen von Zeitschriften nimmt man sich Zeit. Im Durchschnitt werden sie eineinhalb Stunden lang zur Hand genommen, um darin zu lesen oder zu blättern.

Das entspricht der durchschnittlichen Länge eines Spielfilms – allerdings ohne Werbe­unterbrechung. Denn die sind in Zeitschriften ohnehin ins Programm integriert.

Die Lesedauer einer Zeitschrift entspricht der Länge eines Spielfilms: 91 Minuten.

Quelle: AIM RFID-Kontaktstudie 2009 – 2011; Basis: 2309 Personen in Käuferhaushalten, 13’314 Heftkontakte auf Basis von 27 erhobenen Titeln; kumulierter Wert aller Nutzungsvorgänge

Zeitschriften treffen genauer

Print wirkt präzise, weil Zeitschriften genau definierte Zielgruppen erreichen.

Wer ein Produkt kauft, hat in den meisten Fällen ein grundsätzliches Interesse an der Produktgruppe seines Kaufs.

Die Zielgruppe der Produktinteressierten möglichst genau zu erreichen, ist damit ein Mittel, um die Absatzwirkung der eigenen Kampagne nachhaltig und effizient zu stärken.

Auf Basis von über 380 Kampagnen im AIM Markentracking zeigt sich: Zeitschriften- und Online-Werbung erreichen Produktinteressierte gut 20% besser als das Fernsehen.

Prime-Time ist Print-Time

Print wirkt intensiv, weil die Zeitschriften­nutzung vor allem während der Freizeit erfolgt.

Zeitschriften begleiten ihre Leser durch den gesamten Tag. Je nach Zeitschriften-Genre werden sie gern vormittags oder nachmittags, in jedem Fall aber während der Prime-Time am Abend genutzt.

Zeitschriften sind tief in den Alltag ihrer Leser integriert.

Zeitschriften begleiten die Leser den ganzen Tag.

Quelle: AIM RFID-Kontaktstudie 2009 – 2011; Basis: 2309 Personen in Käuferhaushalten,
326’454 Doppelseitenkontakte auf Basis von 27 erhobenen Titeln