Werbewirkung ist auch eine Frage von Werbeakzeptanz

Wird die Werbung als störend empfunden, wird viel vom Wirkungspotenzial des Medienkanals vergeben.

Was nützen quantitative Medien­werte wie hohe Reichweiten, OTS oder GRPs, wenn die Mediennutzerinnen und -nutzer die Werbung vor allem als störend em­pfinden? Natürlich, es gibt keine Garantie für Werbewirkung. Aber die Voraussetzungen, dass mit der geplanten und berechneten Medienleistung auch Wirkung erzielt wird, lassen sich mit der Mediawahl beeinflussen. Denn Werbung, die stört, hat auch eine schlechte Akzeptanz. Mit Abstand am wenigsten auf Ablehnung stösst die Werbung in den Printmedien. Fachzeitschriften, Zeitschriften und Zeitungen haben ein Störpotenzial von weniger als 20%.

Werbung in Printmedien wird als integrierter Bestandteil des Produktes wahrgenommen.

Die Werbung in Printmedien wird als integrierter Bestandteil des Produktes wahrgenommen. Gemäss der Studie «Zeitung ohne Werbung» des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen wird die Notwendigkeit der Werbung für die Finanzierung des Mediums von den Leserinnen und Lesern akzeptiert. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass die Werbung in Printmedien als besonders informativ und glaubwürdig empfunden wird.