PRINTMEDIEN KENNEN KEINE ADBLOCKER

Werbung in Zeitungen und Zeitschriften kommt an. Sie wird als informativer, glaubwürdiger und massiv weniger störend empfunden als in allen anderen Mediagattungen. Davon profitiert die Werbewirkung.

Werbung ist der Motor der Wirtschaft. Rund 60% der Bevölkerung findet Werbung notwendig. Knapp die Hälfte der Befragten sagt, dass sie durch Werbung schon öfters auf interessante Angebote gestossen sind. Am positivsten beurteilt die Schweizer Bevölkerung die Werbung für neue Produkte. Rund 70% betrachten sie als nützlich. Die Informationen stammen aus der MACH Consumer der WEMF. Sie ist die grösste kontinuierliche Konsumstudie der Schweiz und verbindet das Kauf- und Konsumverhalten mit der Medianutzung. Keine andere Mediagattung verfügt über derart transparente Leistungswerte.

UNTERSCHIEDLICHE WERBEAKZEPTANZ

Nicht jede Form von Werbung ist gleich willkommen. Das zeigen die steigenden Zahlen von Adblockern und Stopp-Klebern. Sehr kritisch beurteilt die Bevölkerung die Online-Werbung und die unadressierten Direct Mails. Mehr noch: Die Leute versuchen mehr und mehr, diese Art von Werbung zu umgehen. Resultat: Die Werbung kommt nicht an. Gemäss einer Studie des Medien und Kommunikationsmanagements (MCM) der Universität St. Gallen, die 2014 durch das Institut GfK durchgeführt wurde, stossen bei der Onlinewerbung vor allem Pop-ups (animiert und stabil), Werbevideos und animierte Banner auf Ablehnung.

Anders präsentiert sich die Situation bei der Werbung in Printmedien. Sie wird besonders positiv beurteilt. Das hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass Werbung in Zeitungen und Zeitschriften als integrierter Bestandteil des Mediums wahrgenommen und akzeptiert wird. Eine Zeitung ohne Werbung ist keine gute Idee. Anzeigen gehören zum Produkt wie das Amen zur Kirche.